Herzlich Willkommen in der Holzmanufaktur Krohse
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Gutes,Altes bewahren

 

Unsere Truhen


Melanie bat mich, für ihr Haus ein großes Holzspeichenrad als Deko zu besorgen. Ich wurde bei einem Bauern in Leopolshagen in einer Scheune fündig. Bei der Abholung des Rades bin ich über eine alte Runddeckeltruhe gestolpert, die ich mitgenommen und restaurieren wollte.. Zu Hause  in der Werkstatt  bei  genauer Untersuchung musste ich feststellen, dass es da nichts mehr zu restaurieren gab., so stark war der Wurmbefall.. Habe mich dann aber insperieren lassen, so eine Truhe nachzubauen. .

Früher diente eine solche Truhe als Lagerung für die Aussteuer. An der Oberseite des  Innenraumes  war ein  kleines separates  Kästchen angebracht, in das die etwas wertvolleren Gegenstände , wie Schmuck, Gold , Geld ,aufbewahrt wurden.. Von diesem kleinen Kästchen stammt die Redewendung " auf die hohe Kante legen ".

Die Truhe besteht aus feinstem  Kiefernholz mit teilweise selbst entworfenen und gebauten Truhenbeschlägen. Sie  kann unbehandelt, geölt oder gewachst geliefert werden und kann in jedem Haushalt als Lagermöglichkeit und dekoratives Möbel Verwendung finden. Die hergestellten Truhen sind keine Lagerware, d. h. sie werden nach jeder Bestellung angefertigt. Somit ist jedes Stück ein Unikat. Dabei kann auch der Kunde seine Wünsche und Vorstellungen in machbaren Grenzen bezüglich der Abmessungen, Art der Beschläge. Oberfläche mit einbringen.



                           Abmessungen, Preis, Lieferzeit und Transport

                                    Länge ca. 130 cm, Breite ca. 65 cm, Höhe ca 70 cm

                                                Preis und Lieferzeit auf Nachfrage

                                 Tansport über Spedition, Kosten 85 € innerhalb Deutschlands


               Weitere eventuelle Verwendungsmöglichkeiten

Unlängst kam ein Kunde zu uns in die Werkstatt und wollte einen Sarg für sich haben. Ich sagte ihm, dass wir keine Särge bauen und  etwas verdutzt fragte ich ihn, was das soll, er sehe doch noch ziemlich „ frisch“aus und sei auch noch nicht alt. Ja, meinte er, bis zum Verlassen dieser Welt wolle er diesen Sarg als Truhe für sein Haus nutzen und irgendwann in ferner Zukunft als letzte Ruhestätte..  Sie sollte aber nicht die typische Form eines Sarges haben, da sich dann  jeder Besucher im Haus beim Anblick erschrecken würde.. Nachdem der Kunde weg war und nach  einigem Nachdenken, fand ich die Idee gar nicht so schlecht.      

Es ist  sicher beruhigend, wenn man weiß, wie man nach dem Verlassen  dieser Welt „aufbewahrt“ wird, Keine quälende Entscheidung derVerwandtschaft wegen des Sarges, ob einen aus Fichte, Kiefer oder einen  aus Eichenholz.


An eine solche Art derNutzung arbeiten wir und  werden zu gegebener Zeit unser neues Produkt vorstellen.



                               Bildergalerie Truhen